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Backrezept für Bayrische Laugenbrezel mit groben Salz und "Obzter"

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Zutaten: Brezel - Bayrische Laugenbrezen

Brezel - Bayrische Laugenbrezen
Hefeteig:
500 g Weizenmehl (Type 550)
2 TL Salz
1 TL Zucker
1 Pck. Backpulver
250 ml Lauwarmes Wasser
42 g frische Hefe (1 Würfel)
20 g Schweineschmalz
Grobes Salz zum Bestreuen

Brezel-Lauge:
150 ml 36% Natronlauge (NaOH) (*)
1,8 l Wasser

Obazter - bayrischer Brezel-Aufstrich:
1 TL Butter
etwas Doppelrahmfrischkäse
1 Eigelb
1 gehackte Zwiebel
1 TL Paprikapulver
100 g reifer Camembert

(*) 36 % Natronlauge bekommt man aus der Apotheke oder vom netten Bäcker,
der einen etwas abfüllt. Es kann sein das die Apotheke die Lauge erst anrühren muss,
und Sie etwas drauf warten müssen. Auf jedem Fall ist diese Art und Weise der
beschaffung der Lauge die beste und einfachste! ;-)
ACHTUNG: Die Natronlauge ist stark alkalisch und somit sehr ätzend.
Bei berührung mit Haut und Augen sofort mit Wasser spühlen und "sofort" den
Arzt auf suchen, besonders bei den Augen.
Wenn sie mit Natronlauge arbeiten immer Gummihandschuhe (Haushalthandschuhe)
tragen. Am besten noch eine Schutzbrille aufsetzen, damit erst gar nichts passieren kann.

Zubereitung: Brezel - Bayrische Laugenbrezen

Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten. Wichtig ist dabei, dass die frische Hefe nicht direkt mit dem Salz in Kontakt kommt, darum alles leicht vermischen und das Salz zum Schluss hinzufügen). Je nach der Qualität des Mehles, etwas Wasser oder Mehl hinzugeben. Der Hefeteig darf nicht kleben, darf aber auch nicht zu trocken sein. Er muss sehr lange geknetet werden, ca. 15 Minuten, bis er ganz glatt ist.

Dann den Hefeteig mit Folie abdecken und solange gehen lassen, bis er etwa doppelt so hoch ist. Das kann zwischen 20 und 45 Minuten dauern. Das hängt von der Qualität der Hefe und die wärme des Ortes ab.

Den Teig dann nochmals durchkneten und ihn in 15 Portionen teilen. Am besten abwiegen, damit die "Laugenbrezel" gleichmäßig werden. Die einzelnen Portion mit einen Teigspachtel abstechen, am besten in einer leicht längliche Form, dann ist es einfacher sie später zum Strang zu formen. Auf keinen Fall zu Kugeln formen.

Jedes Teilstück zu einem ca. 30 cm langen Strang mit den Händen ausrollen. In der Mitte etwas dicker als an den Enden (die Enden aber nicht zu dünn, dass ist das besondere an bayrischen Brezen). Zu Brezeln formen.

Den Backofen auf (200°C Ober/Unterhitze - Umluft 180°C - Gas Stufe 3) vorheizen.

Gummihandschuhe anziehen (Schutzbrille)!
Die 150 ml Natronlauge in einer Schüssel (Keramik, Glas oder Metal) geben und das Wasser vorsichtig dazu gießen. Und vorsichtig umrühren. Nun die "Bayrischen Brezen" nacheinander, in die Schüssel mit der Lauge, kurz untertauchen. Die Laugenbrezel kurz abtropfen lassen und auf einen mit Backpapier ausgelegtem Backblech(*) legen. Gummihandschuhe unter den laufenden Wasserhahn abspülen und ausziehen!

Die Laugenbrezel mit etwas grobem Salz bestreuen.

Damit die " Bayrischen-Laugenbrezel noch lockerer werden, vor dem Backen noch 10 Minuten auf dem Blech gehen lassen.

Das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben und eine flache Schale mit kochendem Wasser auf den Backofenboden stellen. Die "Bayrischen Laugenbrezel" für ca. 15-25 Minuten (je nach Backofentyp) backen. Vermeiden Sie die Backofentür während des backen zu öffnen!

Obazter:
Camembert mit etwas Doppelrahmfrischkäse, Butter, Eigelb und Paprikapulver mit der Gabel zerdrücken und mit gehackter Zwiebel vermischen. Den Obazter "Stück für Stück" auf die "Bayrische-Laugenbrezel streichen und abbeißen. Obazter gehört einfach zur Laugenbrezen dazu!

(*) Am besten wäre ein Alu-Lochblech. Lochbleche haben den Vorteil, dass die Hitze auch von unten sehr gut an den Hefeteig kommt und das Gebäck viel gleichmäßiger gebacken wird. Ein Lochblech bekommt man wieder mal am besten vom „Netten Bäcker“. Vielleicht hat er noch ein kaputtes, was Sie sich auf ihre Backofengröße zuschneiden können. Ein Lochblech lohnt sich auf jedem Fall! ;-)

Tipp: Die benutzte Lauge mit Hilfe eines Trichters in eine Flasche abfüllen und gut Kennzeichnen. So wegstellen, das Kinder keinen zugriff haben. Die Lauge kann man noch 2-3-mal benutzen. Umwelttechnisch ist es kein Problem, die alte Lauge in der Spüle zu entsorgen. Außerdem reinigt die Lauge noch ihren Abfluss.

Name des Autors: Michael G.

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